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 insektarium


 Insektarium

Lebende Insekten sind im Museum für Naturkunde bereits seit 25 Jahren ein fester Bestandteil der Ausstellung. Zahlreiche Terrarien und ein Schmetterlingshaus geben Ihnen in 8 verschiedenen Sprachen interessante Einblick in die Vielfalt der Insektenwelt und den vielfältigen Lebensräumen. Darüber hinaus können Sie interaktiv vieles über die außergewöhnlichen Leistungen der Insekten erfahren.

So gewährt beispielsweise der „Gläserne Bienenstock“ Einblick in das rege Treiben hinter den Kulissen eines lebenden Bienenvolkes.

Südamerikanische Blattschneiderameisen leben in einer einzigartigen Symbiose mit einem unterirdischen Pilz. Sie füttern den Pilz mit Blattstücken, und dieser ermöglicht den Ameisen die Aufzucht der Nachkommenschaft.

 

Die ständig zirpenden Mittelmeergrillen (Gryllus bimaculatus) verbreiten mediterranes Flair inmitten der Großstadt. Die prächtig gefärbten Schaumschrecken (Anlarches milliaris) sind Farbtupfer aus der Strauchvegetation Malaysias.


Zu den großen bizarren Käfern gehören die Riesenkäfer, von denen der Herkules (Dynastes hercules) das wohl auffälligste Horn besitzt.


Besonders gut getarnt sind die vielen Arten der Stabschrecken, die ihrer Gestalt entsprechend entweder „Lebende Äste“ (Pharnacia acanthopus) oder „Wandelnde Blätter“ (Phyllium giganteum) genannt werden.

Die Verwandtschaft der Insekten ist aber weitaus größer. Wir zeigen auch Krebse, wie die wehrhafte Landkrabbe (Gecarcinus lagostoma), die aus den westafrikanischen Tropen stammt.

Einsiedlerkrebse (Coenobita) sind dagegen schutzbedürftiger und verstecken sich in einem leeren Schneckenhaus, das sie ständig mit sich herumtragen.

Auch Spinnen, besonders die attraktiven Vogelspinnen, gehören zu den Schautieren des Insektariums. Die auffällig gefärbte Rotknie-Vogelspinne (Brachypelma smithi) ist wie die meisten anderen Arten ein beliebtes Terrarientier, während die wendigen Hundertfüßer (Scolopendra) schmerzhafte Giftbisse verursachen können.

Neben Lauterzeugungen, Fressgebaren und Anpassungen an die vielfältigen Lebensräume sind auch Besonderheiten der Fortpflanzung zu beobachten. Die tropische Gottesanbeterin (Sphodromantis lineola) hat soeben die Ablage ihres Eikokons beendet.

Grabwespen (Ampulex compressa), die in den Regenwäldern indoaustralischer und afrikanischer Gebiete zu Hause sind, legen ihre Eier an erbeuteten Schaben ab, die dann als lebendiges Futter für den Wespennachwuchs fungieren.

In einem speziell ausgerüsteten und klimatisierten Zuchtraum wird auf den Schlupf der Jungtiere gewartet. Da das Leben der meisten Gliederfüßer recht kurz ist, kann nur mittels einer zusätzlichen Zuchtanlage das Insektarium als ständige Ausstellung aufrecht erhalten werden.

Seit der Eröffnung 1979 wurden hier schon etwa 150 Gliederfüßerarten gehalten und nachgezüchtet, von denen 70% im Insektarium zu sehen waren. Dies bedeutet einen hohen Arbeitsaufwand, denn nicht jede Tierart beweist soviel Brutfürsorge, wie dieser texanische Skorpion.
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